Natur & Umwelt 2020 Nürnberg

 

Natur & Umwelt in Nürnberg

Altpapier und Umweltschutz in Nürnberg: was gehört dazu, was aber nicht?

Die Mülltrennung ist zu einem wichtigen Faktor des Umweltschutzes, nicht nur in Nürnberggeworden. Sie macht die Menschen auch darauf aufmerksam, welche Materialien beim Einkauf mitgekauft werden und gerade bei der Verpackung kann man viel schwer zu entsorgenden Müll vermeiden.

Am meisten gesammelt wird das Altpapier, wobei dazu nicht nur das verbrauchte Papier, gelesene Zeitungen und zerrissene Werbung in Papierform zählt, sondern auch Bücher, Packpapier oder beschichtete Kartonverpackungen. Deshalb spricht man auch vom Altpapier und den Kartonagen sowie von der Pappe.

Entsorgt kann das Altpapier in Altpapiercontainer im Haus, in einer Hausanlage werden. Ebenfalls möglich ist der Mistplatz, Sammelinseln oder Altstoffsammelstellen. Aber was gehört jetzt eigentlich zum Altpapier und was nicht?

Zum Altpapier zählen:

  • Papier und Kuverts, zum Beispiel Kopierpapier, PC-Ausdrucke
  • Packpapier, auch solches wie das Blumeneinwickelpapier
  • Hefte, Magazine, Zeitungen
  • Schachteln, Karton, Kataloge
  • Bücher
  • Wellpappe
  • Tiefkühlkartons (mit Aufschrift "zum Altpapier")
  • Waschmittelkartons
  • Papierverpackungen und Papiersackerln
  • Kraftpapiersäcke (wie jene für das Futtermittel)

Zum Altpapier zählen NICHT:

  • beschichtetes Papier oder beschichtete Kartonverpackungen (Ausnahme: siehe oben "zum Altpapier")
  • Fotos
  • Etiketten, Klebeetiketten
  • Durchschreibepapier, Kohlepapier
  • Hygienepapier (Taschentücher, Küchenrolle, Servietten)
  • Milchverpackungen, Getränkepackungen
  • Thermopapier (wie jenes fürs Faxgerät)
  • Verbundpapier
  • Wachspapier
  • Windeln
  • Zellophan
  • Styropor
  • Papier im verschmutzten Zustand (zum Beispiel fett)
  • Papiertapeten

Zu beachten ist, dass das Altpapier, vor allem Schachteln und Kartons, zusammegelegt werden sollen. Dadurch hilft man Platz sparen.

Das Altpapier, besonders Papier, Karton, Pappe und Wellpappe, werden genützt, um neue Papierprodukte zu produzieren. Durch die neuerliche Zuführung dieser Stoffe spart man viel Energie und reduziert die Abwasserbelastung. So braucht man für die Herstellung von Papier aus Altpapier nur ein Viertel der Energie, die für Papier aus Holzherstellung gebraucht wird. Bei der Abwasserbelastung reduziert man um 94%, beim Wasserverbrauch gar um 98%.

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